lars saabye christensen «der halbbruder»
roman

norwegens derzeit erfolgreichster autor hat vor zwei jahren für seinen roman „der halbbruder“ den nordischen literaturpreis erhalten. fast zehn jahre lang hat er an dieser familiensaga gearbeitet, einer modernen variation von ibsens peer gynt, die in einer sehr gekonnten übersetzung von christel hildebrandt vorliegt. auf 767 spannenden seiten wird die geschichte einer familie über mehrere generationen erzählt, in der die frauen dominant sind und deren männer in grönlands eis oder in einem armeleute-hospiz in norwegen verschwinden. der letzte tag des zweiten weltkrieges und ein berliner bilmfestival der späten 90-er jahre bilden den anfangs- und endpunkt dieser chronik voller familiengeheimnisse. barnum und fred sind halbbrüder, der eine ein boxer, der nie fehlerfrei schreiben kann, der andere ein drehbuchautor, dessen ideen es nie auf die leinwand bringen. sind sie bloss halbbrüder? wirklich?

2003
767 seiten
isbn 3-442-75108

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